Archäologie der Hoffnung

Liebe Gemeinde,

Jutta am vergangenen Sonntag und heute Anika – zwei, die sich mit ihrer Taufe am 1. September auf den Weg mit unserem Herrn Jesus Christus machen werden. Zwei, die damit auch Teil unserer Gemeinde werden, in der wir miteinander unseren Glauben leben wollen. Zwei, die mit uns anderen „in dem Licht leben wollen, das der Herr uns schenkt.“

Im Licht leben, das der Herr uns schenkt – so sagt es Jesaja in den Bibel-Worten, die wir gleich hören werden. Und interessanterweise antworten diese Worte auf das Lied, das Anika so mag und das wir eben gehört haben. „Auf der Suche nach Engeln in einer Welt, die oft so dunkel daherkommt.“ In Jesaja 2 heißt es nämlich: Weiterlesen

Mal nichts tun müssen – wünscht sich auch Jesus

Liebe Gemeinde,

von Jutta haben wir gehört, was Jesus in ihrem Leben getan hat. Wobei, sage ich das so richtig? Würde nicht vielleicht besser passen, wenn ich sagen würde: Von Jutta haben wir eben gehört, wer Jesus ihr geworden ist? Gleich, in unserer Erzählung aus Johannes 6, werden Menschen Jesus fragen: „Was tust du für uns?“ Und Jesus wird ihnen antworten: „Ich will nicht einfach nur der sein, der etwas für euch tut. Sondern Weiterlesen

Gott als Marktschreier – ein bisschen peinlich?

Liebe Gemeinde,

offen für die Bedürfnisse der Menschen ist Jesus, haben wir eben gehört. „Kommt her zu mir, ich will euch erquicken!“, ruft er. Und wenn ich da an unseren Predigttext heute denke, dann denke ich: Offen für unsere Bedürfnisse ist auch die Werbung.

Wenn ich mal in Ländern bin, in denen ich nicht nur die Sprache nicht spreche, sondern auch die Schrift nicht lesen kann, und wenn ich dann zurückkomme, dann fällt mir auf: Wie erholsam war es da!

Denn in den Straßen dieses Landes hat mich die Werbung nicht anschreien können. Werbungsmäßig war ich da wie in einem Stummfilm unterwegs. Ich sehe sie brüllen, man weiß ja, wie Werbung aussieht. Aber hören tue ich nichts. Es sieht nach Werbung aus, aber sie bleibt stumm und ich weiß nicht, was sie von mir will.

Zurück in Deutschland, ist das wieder anders. Da verstehe ich leider wieder alles. Der Markt lebt von mir und kämpft um mich. Überwältigen will er mich, oder mit Geschick kriecht er in meine Seele. Er spielt mit meinen Bedürfnissen. Und manchmal trickst er mich aus.

Heiß ist es heute. Wasser ist das, was wir heute vor allem brauchen. Weiterlesen

„Was für ein Vertrauen“

Liebe Gemeinde,

„Was für ein Vertrauen!“ Das war das Motto des evangelischen Kirchentags in Dortmund. Jetzt gerade geht er zu Ende. Hat er Vertrauen gestiftet? Fahren Menschen vertrauensvoller wieder nach Hause? Und in was haben sie dann mehr Vertrauen als vorher?

„Was für ein Vertrauen!“ Muss dieser Jesus gehabt haben, dass ihm seine Ehre so wenig wichtig war, wie wir es eben in dem Gebet von Jörg Zink gehört haben. Auf was hat er so vertraut, in wen hat er so vertraut? „Allein auf Gottes Wort“, wie es der Chor gesungen hat? Wie ist ihm das aber zu so einer Kraft geworden?

Das Kirchentags-Motto, es stammt aus der Bibel. Und da steht es in einem Zusammenhang. Nämlich steht da der mächtige Sanherib von Assyrien vor den Toren Jerusalems und verhöhnt Weiterlesen

Die Antwort auf die Not ist: Gemeinschaft

Liebe Gemeinde,

Brot für alle – das ist heute in diesem Gottesdienst ein Gedanke, der für Euch Eltern vielleicht auch ein wenig überraschend kommt. Denn stehen heute nicht erst einmal Eure Kinder im Mittelpunkt? Ist es nicht die Zukunft von Eurem Kind, an die Ihr heute denkt? Weiterlesen

Glauben heißt: staunen und mittanzen

Liebe Gemeinde,

für mich ist das wieder mal ein ganz normaler Sonntag. Nach der Teenie-Freizeit vor drei Wochen, dem Wochenende mit den Stettinern vor zwei Wochen, dem 14er-Gottesdienst, Benedictio quattordecim, vor einer Woche und dann am Abend das wunderbare Jubiläums-Konzert mit dem Shalom-Chor. Und vor unserer Pfingstfreizeit in der kommenden Woche.

Heute ein ganz normaler Sonntag. Zeit, um mal innezuhalten. Und dankbar zu staunen im Blick auf das, was uns als Gemeinde da alles geschenkt wurde. Und nicht nur zurückzublicken wie auf ein tolles Vereinsleben. „Was haben wir alles hinbekommen und wie toll haben wir uns die Zeit vertrieben!“

Sondern zurückzublicken und darüber zu staunen, womit Gott uns in diesen Tagen beschenkt hat: Weiterlesen

Der vierfache Kämmerer. Und welcher Typ bist du?

Liebe Gemeinde,

auf der Teenager-Freizeit haben wir darüber nachgedacht, wie man Entscheidungen fällt. Was muss man wissen, auch über sich selbst? Was denkt und glaubt man, über sich selbst und die Welt? Und was für ein Typ ist man eigentlich? Denn unterschiedliche Typen treffen ihre Entscheidungen auf unterschiedliche Weisen.

Wir haben das eben in dem Anspiel angedeutet gesehen: Wenn es um Entscheidungen geht, dann sind wir Wale oder Haie, Eulen oder Delphine. So hat uns Katja das am ersten abend unserer Freizeit vorgestellt. Nämlich:

Der Delphin ist Weiterlesen